| Nr. 606/13

Kastrationspflicht für Katzen muss kommen – aber nicht dauerhaft auf Kosten der Steuerzahler

In der heutigen (20. November 2013) Debatte über die mögliche Einführung einer Kastrationspflicht für Katzen hat der zuständige Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Hauke Göttsch, eine grundsätzliche Unterstützung durch seine Fraktion in Aussicht gestellt:

„In Schleswig-Holstein gibt es etwa 75.000 wild lebende Katzen. Diese erbeuten täglich eine große Zahl heimischer Singvögel und Kleinsäugetiere. Der dadurch angerichtete Schaden in der Natur ist immens“, so Göttsch.

Durch unkontrollierte Vermehrung dieser Katzen, die keine natürlichen Feinde haben, werde sich das Problem innerhalb weniger Jahre potenzieren.

„Ohne die Einführung einer Kastrationspflicht werden unsere Tierheime bald an ihre Kapazitätsgrenzen kommen. Schon heute nehmen Fundkatzen bis zu 90 Prozent der Plätze in Anspruch. Das Problem droht uns über den Kopf zu wachsen“, so der CDU-Abgeordnete.

Göttsch machte deutlich, dass hier an allererster Stelle die Eigenverantwortung der Katzenbesitzer zum Tragen komme.

„Jeder, der sich eine Katze anschafft, steht zu allererst in der Pflicht. Es ist nicht Aufgabe der Gesellschaft, für die Kastration von Katzen dauerhaft Steuergelder bereit zu stellen. Angesichts der Zehntausende wild lebender Katzen brauchen wir allerdings eine zeitlich begrenzte staatliche Finanzierung“, betonte Göttsch.

Der CDU-Abgeordnete sagte, auch wenn es sich bei diesem Thema um ein „einschneidendes Ereignis“ für die Katzen handele, gehöre es in den zuständigen Ausschuss. „Das ist kein Thema für eine Landtagssitzung“, so Göttsch.

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