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Habeck muss beim Jakobskreuzkraut in die Puschen kommen

CDU-Landwirtschaftsexperte Hauke Göttsch hat Umweltminister Robert Habeck angesichts der Berichterstattung über einen auf zehn Jahre angesetzten „Großversuch“ mit dem giftigen Jakobskreuzkraut (SHZ vom 16. Januar 2014) zum Handeln aufgefordert:

„Das Kraut ist giftig und breitet sich weiter aus. Die Lage ist zu ernst, als dass über einen Zeitraum von zehn Jahren die Wirksamkeit eines Schmetterlings gegen dieses Kraut getestet werden könnte. Habeck muss in die Puschen kommen“, forderte Göttsch.

Der CDU-Abgeordnete erinnerte an die vor nahezu einem Jahr im Agrar- und Umweltausschuss zu diesem Thema getroffenen Absprachen. Damals sei von einem Handlungskonzept der Landesregierung gesprochen worden.

„Das Gefahrenpotential dieser Pflanze als Allergieauslöser beim Menschen und als Giftpflanze für Tiere ist erheblich“, so Göttsch.

Zwar bestehe kein Grund zur Dramatisierung. Nichts zu tun und allein auf Schmetterlinge zu setzen, sei allerdings der falsche Weg. Immerhin seien bereits drei Milchkühe an dem Kraut gestorben.

„Habeck mischt sich bis ins Detail in die Bewirtschaftung der Felder durch die Landwirte ein. Er sollte sich endlich einmal um die wirklichen Probleme kümmern“, so Göttsch.

Der CDU-Abgeordnete wird mit einer Kleinen Anfrage den Stand der Umsetzung des Handlungskonzepts zur Bekämpfung von Jakobskreuzkraut klären.

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Kai Pörksen
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