| Nr. 191/11

Geduld der Hebammen hat ein Ende

Zur heutigen (5. Mai 2011) Demonstration vor dem Landeshaus am Internationalen Hebammentag erklärte die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Ursula Sassen:

„Der Protest der Hebammen ist berechtigt. Die von der damaligen Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, SPD, zugesagte Anhebung der Gebührensätze für bestimmte Leistungen (15% verteilt über 3 Jahre), wurde nur im ersten Jahr eingehalten.“

Niedrige Gebührensätze und die nun gestiegenen Haftpflichtversicherungsprämien führten zur existenziellen Bedrohung und gefährdeten die flächendeckende Hebammenhilfe.

„Ich kann verstehen, dass die Geduld der Hebammen ein Ende hat. Auch wenn die Vergütungsverhandlungen für Hebammen auf Bundesebene mit den Spitzenverbänden der Krankenkassen geführt werden, muss die Landespolitik alle Möglichkeiten ausschöpfen, um eine wichtige Säule der Betreuung während der Schwangerschaft und danach nicht zu verlieren. Schwangere und gebärende Frauen sollen keine Einschränkung der Wahl des Geburtsortes hinnehmen müssen. In unserem Gespräch mit dem Vorstand des Hebammenverbandes im Anschluss an die Demonstration haben CDU und FDP Unterstützung zugesagt“, so Ursula Sassen.

Sie haben Fragen zu diesem Artikel? Sprechen Sie uns an:

Verantwortlich:
Kai Pörksen
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

http://www.cdu.ltsh.de

Pressemitteilungen filtern

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen. Mit Klick auf den Button zeigen Sie sich einverstanden. Weiterlesen …
Akzeptieren