| Nr. 349/13

Entwurf zum Landesjagdgesetz entlarvt sich als Schnellschuss

Als Ergebnis der heutigen (12. Juni 2013) Anhörung im Agrar- und Umweltausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages zum Verbot bleihaltiger Munition im Landesjagdgesetz erklärte der jagdpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hauke Göttsch:

„Zum jetzigen Zeitpunkt – das hat die Anhörung deutlich ergeben – wäre die Einführung bleifreier Munition übereilt. Viele der Argumente aus den Bereichen Verbraucher-, Arten- und Umweltschutz wurden in großen Teilen entkräftet.

Die Anhörung hat ergeben, dass bleihaltige Munition eindeutig schneller und tierschutzgerechter tötet. Zudem birgt bleifreie Munition ein deutlich erhöhtes Abprallrisiko in sich. Angesichts dieser Tatsachen wäre es unverantwortlich, die Jäger und das Wild in einem ‚Großversuch’ als ‚Versuchskaninchen’ zu missbrauchen.

All dies belegt, dass ohne akuten Handlungsbedarf ein jetziges Verbot bleihaltiger Munition ohne Fakten und Hintergrundwissen erfolgen soll. Grundsätzlich verschließen sich Jägerschaft und Politik Alternativen zu bleihaltiger Munition nicht, nur Fakten und Argumente müssen stimmen!“

Sie haben Fragen zu diesem Artikel? Sprechen Sie uns an:

Verantwortlich:
Kai Pörksen
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

http://www.cdu.ltsh.de

Pressemitteilungen filtern

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen. Mit Klick auf den Button zeigen Sie sich einverstanden. Weiterlesen …
Akzeptieren