| Nr. 315/15

Durch Habecks Jagdzeitenverordnung drohen mehr Wildunfälle

Der jagdpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Hauke Göttsch, hat die zahlreichen Klagen gegen die von Umweltminister Dr. Robert Habeck erlassene Jagdzeitenverordnung begrüßt:

„Durch diese Verordnung drohen in einigen Landesteilen mehr Wildunfälle. Denn in wildreichen Gebieten ist es in den von Habeck vorgegebenen Zeiträumen schlicht unmöglich, die vorgegebenen Abschusszahlen zu erreichen“, erklärte Göttsch in Kiel. Eine daraus folgende Zunahme der Zahl der Tiere führe unweigerlich zu mehr Wanderbewegungen und dadurch zu Straßenquerungen mit dem Risiko von Unfällen.

„Die Klagen der Jäger sind deshalb auch im Interesse der Verkehrsteilnehmer“, so der Jagdpolitiker. Bereits mit den alten Jagdzeiten sei in einigen Landesteilen die Regulierung des Wildbestandes nicht mehr gelungen. Dennoch sei durch Habeck landesweit beispielsweise beim Damwild die Jagdzeit um fast ein Drittel verkürzt worden.

„Wegen dieser Verkürzung steigt nicht nur der Druck auf die Jäger, sondern auch der Druck auf das Wild. Wenn im Wald den ganzen Tag nur noch geschossen werden muss, stehen die Tiere unter Dauerstress“, so Göttsch. Aus dem Verordnungstext werde insgesamt sehr deutlich, dass dieser ohne jede Berücksichtigung jagdlichen Sachverstandes formuliert wurde.

„Deshalb ist es gut, dass die Jäger in so großer Zahl gegen diesen Unsinn vor Gericht ziehen“, so Göttsch.

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