| Nr. 037/11

Die junge Generation in Schleswig-Holstein hat Respekt und Förderung verdient

Anlässlich der heutigen Landtagsdebatte zu den Zukunftsperspektiven der jungen Generation auf Grundlage der Shell-Jugendstudie begrüßte der jugendpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Mark-Oliver Potzahr, dass die junge Generation offensichtlich hervorragende Chancen hat, und diese auch nutzen kann und will. Er bedauerte, dass die öffentliche Diskussion um Kinderarmut und Jugendkriminalität den Blick darauf verstellt, dass wir es nicht mit einer Problemgeneration zu tun haben, sondern mit einer Generation mit großen Chancen und Perspektiven, die anpacken kann und will und die optimistisch und engagiert in die Zukunft geht.

Dabei legt die junge Generation großen Wert auf Beteiligung: „Junge Menschen wollen sich sozial, ökologisch und politisch engagieren. Sie wollen sich beteiligen, wollen mitbestimmen, ernst genommen werden. Der reflexhafte Ansatz, dieses mit einer Absenkung des Wahlalters auf 16 zu beantworten, geht an der Herausforderung aber meilenweit vorbei.“

Wenn auch in dieser Studie von einer weiter aufgehenden Schere zwischen arm und reich gesprochen werde, liege dieses an den 10 – 20 % Jugendlichen aus sozial schwierigen Verhältnissen. Potzahr betonte, dass die CDU sehr ernsthaft daran arbeite, Defizite zu schließen. Als Schwerpunkte nannte er Frühförderung, kein Kind ohne Bildungsabschluss und das Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt. An die Opposition gerichtet sagte er„Ich will Ihnen aber auch nicht ersparen darauf hinzuweisen, dass gerade Hartz IV ein wichtiger Baustein war, um Jugendliche ohne Ausbildungsplatz oder Arbeit nicht einfach in die Sozialhilfe abzuschieben, sondern dem Prinzip von fördern und fordern zuzuführen. Außerdem brauchen wir das Bildungs- und Teilhabepaket, um gerade benachteiligten jungen Menschen zu helfen. Rot und Grün haben dieses im Bundesrat leider blockiert und
Handeln damit gegen die Interessen der Kinder aus sozial schwachen Familien.“

Abschließend wies der jugendpolitische Sprecher darauf hin, dass sich die Haushaltspolitik der schwarz-gelben Koalition gerade an den Interessen der jungen Generation orientiert: Die junge Generation hat einen Anspruch darauf, dass wir Schluss machen mit der Schuldenspirale, die ihnen die Zukunftsperspektive verbaut. Das müssen wir auch berücksichtigen, wenn wir Maßnahmen für eine Verbesserung der Situation junger Menschen in Schleswig-Holstein ergreifen. Die Jugend erwartet dieses von uns, damit die nächste Jugendstudie noch bessere Ergebnisse bringt.

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Kai Pörksen
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