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Die Jamaika-Bildungspolitiker brauchen von der SPD keine Nachhilfestunde

Die Jamaika-Koalition stärkt die Bildung an allen Schulformen und sorgt dafür, dass jede Schülerin und jeder Schüler die beste Förderung bekommt. In den letzten Monaten seit Unterzeichnung des Koalitionsvertrags sind CDU, Grüne und FDP entschlossen daran gegangen, die Bildung in Schleswig-Holstein gerechter und zukunftsfähiger zu machen.

Zu den Erfolgen der Jamaika-Koalition in der Bildungspolitik erklärt der Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Tobias Loose:

"Die SPD hätte sich in der letzten Legislaturperiode um die Bildungspolitik kümmern können. Themen wie die Lehrkräftebedarfsanalyse und der Schulverwaltungssoftware wurden direkt angepackt, während die SPD dies bequem in der letzten Legislaturperiode vor sich hergeschoben hat. Sie haben sich nicht für die Lehrkräftegewinnung oder für die Referendare in unserem Land eingesetzt. Das ist heute ein Problem.

Maßnahmen wie die A13-Besoldung sollen nun über das Knie gebrochen werden. Die SPD meint, es wäre mit rund 7 Millionen Euro getan. Wer mit solchen Zahlen um sich wirft, sollte seine Hausaufgaben besser machen. Zumal viele Fragen offenbleiben. Wie ist zum Beispiel der Abstand zu Leitungsfunktionen in den Grundschulen gewährleistet? Es ist bei diesem wichtigen Thema absolut unangebracht, nur einen Teil der möglichen betroffenen Lehrkräfte mit einzubeziehen. Die Einführung von A13 für Grundschullehrer erfordert viel mehr als ein Haushaltsantrag."

Die bildungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Ines Strehlau, ergänzt:

"Mir ist absolut schleierhaft, wo die SPD das „zunehmend düstere Bild in Sachen Bildungspolitik“ ausgemacht hat. Betrachtet man zum Beispiel den Haushalt 2018: Wir schaffen 395 neue Lehrerstellen – statt 495 Lehrerstellen abzubauen. Damit kommen wir nicht nur unserem Ziel der 100 Prozent Unterrichtsversorgung einen großen Schritt näher, sondern wir verbessern mit diesen Lehrer*innenstellen die Bedingungen insbesondere dort, wo es wirklich nötig ist – im Bereich „Deutsch als Zweitsprache“ und bei der Inklusion. Unser Haushalt-Paket kann sich wirklich sehen lassen."

Die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anita Klahn, fügt hinzu:

"Die SPD hat in den letzten Wochen gezeigt, dass sie Realitäten ignoriert, sich Haushaltszahlen schön rechnet und offenbar ihre eigene Verantwortung während vieler Jahre in der Regierung vergessen hat. Ohne eigene Ideen für die Zukunft der Bildung in Schleswig-Holstein beschränken sich die Sozialdemokraten darauf, die unzweifelhaften Erfolge der Jamaika-Koalition, etwa in der Grundschulbildung, klein zu reden. Die Koalition beendet endlich ewige Bildungsdebatten und fördert entschlossen alle Schulformen. Wichtig sind uns die Schülerinnen und Schüler und deren Bildungserfolge, nicht bildungspolitische Ideologien. Wir sorgen für eine individuelle Förderung, sodass jeder seine Fähigkeiten voll entwickeln und ein selbstbestimmtes Leben führen kann. Das Ziel einer zukunftsfähigen Bildung vereint uns. Um dorthin zu gelangen, wollen wir die Chancen der Digitalisierung nutzen und zu einem modernen Unterricht gelangen."

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