| Nr. 002/07

Deutsche Energieversorgung gut aufgestellt

Vor dem Hintergrund der erneuten Diskussion über die Energieversorgung Deutschlands erklärt der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Manfred Ritzek.

„Die aktuellen Ereignisse in Weißrussland haben einmal mehr gezeigt, dass ein von Energieimporten abhängiges Industrieland wie Deutschland sich niemals von einem Energieträger oder einem Energielieferanten abhängig machen darf“.

Wichtig für die Energiesicherheit sei deshalb die Aufteilung auf die verschiedenen Energieträger. Zur weiteren Vorbereitung der Energiespitzengespräche auf Bundesebene stellten die Arbeitsgruppen fest, dass die derzeitige Struktur der Energieversorgung in Deutschland gut aufgestellt sei. Dominant ist Mineralöl mit knapp 36 %, gefolgt von Erdgas und Kohle mit jeweils fast 24 %. Die Kernenergie folgt mit knapp 13 %. Sonstige, wie z.B. Wasser-, Windkraft und andere regenerative Energien folgen mit gesamt nur knapp 5 %.

„Das Ziel, bis 2020 insgesamt 25 % der Primärenergie in der EU aus erneuerbaren Quellen zu decken, ist sehr hochgesteckt“, so Ritzek. Aber alle Länder müssten die Herausforderung annehmen, den Energieverbrauch durch regenerative Energien zu decken, um die Abhängigkeit von Importen und internationalen Transportnetzen zu reduzieren. Auch das Bekenntnis zum heutigen Energiemix, verbunden mit verstärkten Einsparungen, gehöre zu einer zukunftsweisenden Energiepolitik.

„Schleswig-Holstein hat diese Herausforderung angenommen. Die zukünftigen neuen Kohlekraftwerke in Brunsbüttel, die starke Förderung der regenerativen Energien und die Initiativen zu Energieeinsparungen sind die besten Beweise für die erfolgreiche Energiepolitik von Minister Dietrich Austermann“, so Ritzek abschließend.

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