| Nr. 040/2009

Bauern brauchen schnell neue Wege der Absatzförderung

Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Unzulässigkeit der Zwangsabgabe der deutschen Bauern für die CMA (Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft) erklärt der agrarpolitische Sprecher der Schleswig-Holsteinischen CDU-Landtagsfraktion, Claus Ehlers:

„Dieses Urteil unseres höchsten Gerichts stellt die Landwirtschaft vor eine große Herausforderung: Denn es müssen schnell neue Wege der Produktvermarktung gefunden werden.“

Die Chancen der Landwirte würden ohne ein gemeinschaftliches Netzwerk für den Absatz ihrer Produkte keinesfalls größer. Es sei jetzt die Aufgabe aller Beteiligten, nach neuen Wegen der Absatzförderung zu suchen.

„In der jetzigen konjunkturellen Lage wäre es fatal, die Absatzförderung nach dem Urteil einfach einzustellen. Gerade die Landwirte als Einzelunternehmer brauchen auf den hart umkämpften Märkten Unterstützung, insbesondere zur Wahrung ihrer Chancen auf den Weltmärkten“, stellte Ehlers klar.

Eine neue Absatzförderung müsse die von den Gerichten gesetzten Vorgaben und zugleich die Erwartungen de Landwirtschaft erfüllen, so der Agrarexperte abschließend.

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