Karsten Jasper

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Gesundheitspolitik

Gesundheit | | Nr. 038/16

Anpassung der Gebührenordnung für Ärzte nicht für Systemdebatte missbrauchen

In der heutigen (22. Januar 2016) Debatte zur Umsetzung der Novelle der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), forderte der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Karsten Jasper, alle Fraktionen auf, die notwendigen Anpassungen der GOÄ nicht für eine neue Systemdebatte zu missbrauchen.

„Die letzte grundlegende Überarbeitung der GOÄ erfolgte in den 1980er Jahren. Seitdem wissen alle, dass sich hinsichtlich des medizinischen Fortschritts und neuer Behandlungsmethoden einiges getan hat. Bisher wurde mit Analogien gearbeitet, um diese Fortschritte unter die alte Gebührenordnung fassen zu können. Dass es bei Einarbeitung der Inflation und von wissenschaftlichen Innovationen zu Erhöhungen kommt, halte ich für durchaus akzeptabel“, so Jasper.

Bereits seit 2014 verhandeln die Bundesärztekammer und der Verband der Privaten Krankenversicherungen die Novellierung der GOÄ. Ziel war es, das Leistungsverzeichnis zu modernisieren und die Bewertungen auf ein neues, zeitgemäßes, betriebswirtschaftlich ermitteltes Fundament zu stellen. „Der Widerstand der Bundes-SPD gegen den vorgelegten Entwurf ergibt sich alleine daraus, das sie ein anderes System präferiert. Die Verhinderung der Novelle der GOÄ, um bereits Wahlkampf für die Bürgerversicherung zu machen, ist hier jedoch fehl am Platz“, ergänzt Jasper.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
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