Jürgen Feddersen: Weltnaturerbe Wattenmeer als Chance für den Tourismus sehen

Tourismuspolitik

Nr. 247/09 vom 01. Juli 2009

Die Anerkennung des Schleswig-Holsteinischen Wattenmeeres als Weltnaturerbe bedeutet einen großen Imagegewinn für die Westküste und ganz Schleswig-Holstein. Jürgen Feddersen, tourismuspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion sieht in dem Label „Weltnaturerbe“ einen zusätzlichen Impuls für den Tourismus in der Region. „Inseln, Halligen und die Anrainergemeinden sind jetzt aufgefordert auf der Basis dieses Labels „Weltnaturerbe“ eine gemeinsame Werbestrategie zu entwickeln. Wir müssen weiter beweisen, dass Naturschutz und Tourismus gut miteinander zu verbinden sind.“ Gerade für die strukturschwache Westküste sei es wichtig, den Wirtschaftszweig Tourismus auszubauen und neue Gäste für die einmalige Natur- und Kulturlandschaft zu gewinnen.

Bereits der Nationalpark Wattenmeer habe gezeigt, dass Naturschutz und die Nutzung durch den Tourismus miteinander vereinbar seien. Dieses habe auch dazu geführt, dass es eine breite Akzeptanz der Bevölkerung für die Anmeldung als Weltnaturerbe gegeben habe. Mit der jetzigen Anerkennung sei nicht nur die Einzigartigkeit des Wattenmeeres eindrucksvoll bestätigt worden, sondern auch die Vereinbarkeit des touristischen Konzeptes mit dem Umweltschutz, betonte Feddersen. „Denn das Wattenmeer ist ja nicht nur Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Westküste.“


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