Ursula Sassen: Das fortgesetzte Spannungsverhältnis zwischen Gesundheitsministerin und KVSH muss ein Ende haben

Gesundheitspolitik

Nr. 215/09 vom 11. Juni 2009

„Das gemeinsame politische Ziel, die wohnortnahe haus- und fachärztliche
Versorgung sicherzustellen, darf nicht durch fortgesetzte Spannungen zwischen den Beteiligten gefährdet werden.“

Mit diesen Worten kommentierte die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, die heute öffentlich gewordene erneute Auseinandersetzung zwischen der KVSH und Gesundheitsministerin Dr. Gitta Trauernicht (SPD). Auch zwischen der Gesundheitsministerin und den Vertretern der Krankenkassen waren in den letzten Monaten Meinungsverschiedenheiten öffentlich geworden.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen hätten ebenso wie die Krankenkassen den Sicherstellungsauftrag der ärztlichen Versorgung. Dieser werde derzeit bereits durch die bundespolitische Gesetzgebung im Gesundheitswesen und ungünstige Rahmenbedingungen für Ärztinnen und Ärzte erheblich erschwert.

„Es ist die gemeinsame Aufgabe aller Akteure im Gesundheitswesen, an einer Verbesserung dieser Situation zu arbeiten. Die ständigen gegenseitigen Schuldzuweisungen helfen keinem einzigen Patienten. Damit muss Schluss sein, “ so Ursula Sassen abschließend.

Pressesprecher
Dirk Hundertmark

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