Johannes Callsen: Naturschutz darf keine Regionen veröden

Wirtschaftspolitik

Nr. 108/09 vom 13. März 2009

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Johannes Callsen, hat sich heute (13. März) schockiert über das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Schleswig zum Port Olpenitz gezeigt:

„Für mich stellt sich die Frage, ob die FFH und Vogelschutzbestimmungen so gestaltet wurden, dass  jegliche wirtschaftliche Entwicklung bis zur Totalblockade verzögert werden kann. Naturschutz darf nicht dazu führen, dass ganze Regionen veröden“, erklärte Callsen.

Das Projekt Port Olpenitz sei ein Paradebeispiel dafür, wie ein still gelegter Bundeswehrstandort erfolgreich in eine zivile Nutzung überführt werden könne.

Port Olpenitz passe in das Tourismuskonzept des Landes, und könne damit zu einem Flaggschiff des wichtigen Wirtschaftsstandbeins Tourismus werden. Er könne der vom Bundeswehrabzug gebeutelten Region zu dringend benötigten Arbeitsplätzen verhelfen. Und er könne damit einer ganzen Region einen gerade in der Wirtschaftsflaute dringend benötigten Schub geben.

„Das war und ist der Plan für Kappeln. Es muss und wird alles getan werden, um diesen Plan Wirklichkeit werden zu lassen. Die Menschen haben kein Verständnis für Bedenken und Blockaden, während sie im Job-Center auf einen neuen Arbeitsplatz warten“, erklärte der Wirtschaftsexperte.

Pressesprecher
Dirk Hundertmark

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