Ursula Sassen: Diese Honorarreform ist nicht praxistauglich

Gesundheitspolitik

Nr. 049/09 vom 10. Februar 2009

Zur Diskussion über die Honorarreform und den Ärzteprotest, erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Ursula Sassen:

„Man mag darüber streiten, ob das Schließen von Facharztpraxen der richtige Weg ist, um auf die teilweise existenziell  bedrohlichen Auswirkungen der Honorarreform aufmerksam zu machen. Richtig ist jedoch, dass die Honorarreform in der derzeitigen Form inakzeptabel ist.“

Auch das Umverteilen der im Honorartopf der KVSH zur Verfügung stehenden Mittel löse das Problem nicht. Die Berechnungsgrundlage für Schleswig-Holstein müsse angepasst werden, damit individuelle, an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten orientierte ärztliche Leistungen ausreichend vergütet würden.

„Wenn dies nicht gewährleistet wird, ist die Freiberuflichkeit der Ärzte gefährdet, und wir steuern in die Einheitsmedizin. Diese Honorarreform ist nicht praxistauglich und darf so nicht umgesetzt werden, “ so Sassen abschließend.

Pressesprecher
Dirk Hundertmark

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