Ursula Sassen zu der Honorarverteilung bei den Ärzten

Gesundheitspolitik

Nr.013/09 vom 16. Januar 2009

„Nicht gegeneinander, sondern miteinander lassen sich Probleme lösen, wie das gemeinsame Handeln der Gesundheitsministerin und der KV-SH gezeigt haben“. Mit diesen Worten kommentierte die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Ursula Sassen, den Verhandlungserfolg, der den Kassenärztlichen Vereinigungen mehr regionalen Spielraum gibt, und auch für Ärzte in Schleswig-Holstein eine gerechtere Honorarverteilung ermöglichen kann.

Das allein könne aber das Problem des drohenden Haus- und Fachärztemangels in einigen Regionen nicht lösen.

Es bedürfe weiterer – auch politischer – Initiativen. „Das Thema der flächendeckenden haus- und fachärztlichen Versorgung, insbesondere im ländlichen Raum, steht ganz vorn auf dem gesundheitspolitischen Forderungskatalog der CDU.“

Bei aller Freude über einen Teilerfolg in Sachen Honorarverteilung könne sie nicht begreifen, dass solch gravierende Auswirkungen im Vorfeld der Entscheidungen für die Gesundheitsexperten nicht vorhersehbar waren, erklärte Ursula Sassen abschließend.

Pressesprecher
Dirk Hundertmark

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