Susanne Herold begrüßt hohe Akzeptanz der Eltern für die Schulreform

Bildungspolitik

Nr. 161/2008 vom 28. April 2008

Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag, Susanne Herold, hat heute (28. April) Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave für die umfassende und transparente Darstellung der Anmeldezahlen an den neu gegründeten Regional- und Gemeinschaftsschulen gedankt. Die Zahlen belegten die hohe Akzeptanz der Eltern für die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulbildungsgang unter einem Dach. Bis auf drei Schulen gingen alle Schulen, für welche die Anmeldezahlen nicht ausreichen, aus Grund- und Haupt- oder reinen Hauptschulen hervor: „Das zeigt die Notwendigkeit der von der Großen Koalition gemeinsam beschlossenen Schulreform“, so Herold.

Für die erfolgreiche Umsetzung der Schulreform sei diese hohe Akzeptanz der Eltern bereits im ersten echten Reformjahr ein wichtiger Schritt. Nun werde es darauf ankommen, im Schulalltag die pädagogischen Konzepte der neuen Schultypen Regional- und Gemeinschaftsschule zu vervollkommnen. „Wir sind jetzt ein Bundesland, in dem die Eltern flächendeckend zwischen unterschiedlichen pädagogischen Ansätzen wählen können. Das ist ein großer Erfolg, bedeutet jedoch auch für das Schulwesen insgesamt, mehr Aufklärungsarbeit über die jeweiligen pädagogischen Ansätze zu leisten“, erklärte Herold.

Dies gelte umso mehr, als dass mit der Einführung der neuen Schultypen nun die freie Schulwahl der Eltern bestünde: „Die Zahlen zeigen, dass die Entscheidung der Eltern viel mehr vom bisherigen als vom neuen Schultyp abhängig war. Wir brauchen deshalb noch mehr Informationsarbeit“, erklärte die Bildungsexpertin weiter.

Sie erwarte jetzt mit Spannung Daten über die Schulempfehlungen der angemeldeten Schüler.

Pressesprecher
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