Johannes Callsen zu drohendem Streik im Bahnverkehr: Aufruf zur Kompromissfähigkeit

Wirtschaftspolitik

Nr. 295/07 vom 24. Juli 2007

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Johannes Callsen, hat heute angesichts der Streikdrohungen der Gewerkschaft der Lokführer zur Zurückhaltung aufgerufen und einen schnellen Kompromiss der beiden Tarifpartner angemahnt. „Es wäre eine Zumutung für die Touristen, wenn sie ihren Urlaub mit Ärgernissen auf den Bahnhöfen beginnen müssten“, so Callsen. Gerade zur Hauptreisezeit und angesichts der Diskussionen um die Zulassung größerer LKW für den Gütertransport würde ein Streik der Bahn insgesamt einen Bärendienst erweisen. Ein solcher Streik könne sich zudem negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland auswirken, die gerade in Schleswig-Holstein zu einem deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit und 20.000 neuen Arbeitsplätzen geführt habe. Dieser Erfolg dürfe nicht gefährdet werden, so Callsen.

„Bei Ihrem verständlichen Wunsch nach höherem Einkommen sollten die Lokführer deshalb den Bogen nicht überspannen. Die bereits abgeschlossenen Tarife mit ihren Kollegen beinhalten die höchsten Steigerungen, die es überhaupt in den letzten Jahren gegeben hat.“

Pressesprecher
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