Frauke Tengler zur kontrollierten Heroinabgabe: Aktionismus unnötig!

Drogenpolitik

Nr. 264/07 vom 06. Juli 2007

Zur heutigen Aufforderung des SSW an die schleswig-holsteinische Landesregierung, die Bundesratsinitiative Hamburgs und Hessens für eine gesetzliche Regelung der kontrollierten Heroinabgabe zu unterstützen, erklärt die drogenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Frauke Tengler:

"Zu überzogenem Aktionismus besteht überhaupt kein Anlaß". Richtig sei, dass sich auch die CDU-Fraktion für eine Fortsetzung der Modellprojekte dort ausgesprochen habe, wo diese Sinn mache. Deshalb fänden die Modellprojekte auch weiterhin statt. In den ländlichen Regionen Schleswig-Holsteins mache die kontrollierte Heroinabgabe jedoch keinen Sinn. "Flintbek ist nicht Frankfurt und Haby ist nicht Hamburg. Deshalb brauchen wir in Schleswig-Holstein auch keine flächendeckende kontrollierte Heroinabgabe. Die Forderung des SSW ist nichts als unnötiger Aktionismus", so Tengler abschließend.

Pressesprecher
Dirk Hundertmark

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