Johannes Callsen zu Motorola: Kein guter Tag für die Menschen im Norden

Wirtschaftspolitik

Nr. 162/07 vom 26. April 2007

Zur heute bekannt gewordenen Entscheidung des amerikanischen Motorola -Konzerns, die Arbeitsplätze in Flensburg deutlich zu reduzieren, erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Johannes Callsen:

„Nicht nur für Schleswig-Holstein, sondern ganz besonders für die Menschen im strukturschwachen Landesteil Schleswig, ist diese Entscheidung eine ganz bittere Nachricht“. Auch wenn dank des Einsatzes des Wirtschaftsministers Dietrich Austermann eine Schließung vermieden werden konnte, werde der Personalabbau in der Region ganz erheblich negativ zu Buche schlagen.

„Es gilt nun, im Interesse des Standortes und der Beschäftigten die von der Landesregierung in Aussicht gestellten Hilfsangebote umfassend zu nutzen. Für unsere Region ist es eine Herausforderung, die im Zukunftsprogramm Wirtschaft bereit gestellten Fördermittel baldmöglichst so einzusetzen, dass neue und zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen werden können“, so Callsen.

Callsen gehe dabei davon aus, dass die Landesregierung aufgrund dieser schwierigen Entwicklung alle Möglichkeiten nutzen werde, um die Wirtschaft fördernde und Arbeitsplatz schaffende Projekte im Landesteil Schleswig nach vorne zu bringen.

Pressesprecher
Dirk Hundertmark

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