Heike Franzen und Torsten Geerdts: Das paralympische Zentrum kann zum Leuchtturm für ein barrierefreies Schleswig-Holstein werden

Sozialpolitik

Nr. 015/07 vom 18. Januar 2007

Zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über die Förderung des paralympischen Zentrums in Kappeln-Ellenberg erklären die behindertenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Heike Franzen, und der sozialpolitische Sprecher Torsten Geerdts im Anschluss an die Sitzung des Sozialausschusses:

„Die Wiederaufnahme der Gespräche zeigt, wie intensiv sich die Vertreter des Wirtschaftsministeriums mit Minister Dietrich Austermann an der Spitze um das Projekt in Kappeln kümmern. Dass dabei die geltenden Vorschriften für die Förderung eingehalten werden, ist eine Selbstverständlichkeit.“

Es werde jetzt darauf ankommen, dass sich alle Beteiligten an das vereinbarte Vorgehen und insbesondere den Zeitplan halten. „Wir erwarten, dass schnellstmöglich Planungssicherheit für alle Beteiligten hergestellt wird“, so Franzen.

Für die durch den Abzug der Bundeswehr besonders betroffene Region um Kappeln biete dieses wichtige und zukunftsweisende Projekt eine nahezu einmalige Chance. „Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat bereits zugesichert, dass dort die einzige paralympische Akademie in Deutschland eingerichtet werden könne. Alle Behindertensportverbände haben das Projekt in Kappeln befürwortet“, so Franzen.

Geerdts betonte die herausragende Bedeutung dieses Leuchtturmprojektes für das „Gesundheitsland Schleswig-Holstein“: „Ein paralympisches Zentrum in Verbindung mit der einzigen paralympischen Akademie wäre in Verbindung mit unseren spezialisierten Kliniken und den Seebädern auch ein Symbol für das barrierefreie Urlaubsland Schleswig-Holstein.“

Pressesprecher
Dirk Hundertmark

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